Osteopathie

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Medizin zur Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen. Diagnose und Therapie erfolgen mit spezifischen osteopath- ischen Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden. Hinter dieser kurzen Definition verbirgt sich ein komplexer medizinischer Gedanke. Die osteopathische Medizin ist eine Wissenschaft und eine Kunst innerhalb der Heilkunde. Sie besitzt ein eigenes Konzept und besondere Prinzipien für Diagnose und Therapie.

Was ist die Osteopathie?

Die Wissenschaft besteht in der genauen Kenntnis der Anatomie, Physiologie, Bio- chemie und Hygiene. Sie beschäftigt sich ebenso damit, in welcher Weise sich der Organismus im gesunden Zustand bei der Abwehr von Krankheiten und bei Gene- sungprozessen organisiert und verhält. Das Konzept stützt sich auf das Verständnis von Muskulatur, Faszien und Skelett als zusammengehöriges System. Es bildet mit den anderen Körpersystemen eine funktionierende Einheit – sowohl im gesunden Zustand als auch bei der Entstehung von Funktionsstörungen und deren Bestehen – ebenso beim Ausbruch von Krankheiten und der Rückkehr zur Gesundheit. Die Prinzipien betreffen die osteopathischen Eingriffe, die als manuelle Techniken ausgeführt und speziell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt für Diagnose und Behandlung eingesetzt werden.

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